Ist das IPK ein Pflegemodell? PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 18. Dezember 2009 um 08:37 Uhr

Das IPK, das Integrative Pflegekonzept von Maria Riedl, will kein Pflegemodell sein.
Pflegemodelle bringen Rahmendefinitionen zu den als wichtig betrachteten Punkten (Metaparadigmen) der Pflege: Person, Gesundheit und Krankheit, Umgebung, Pflege. Die praktische Durchführung ist oft wenig ausformuliert. Die Person steht bei den Bedürfnistheorien im Vordergrund, Gesundheit und Krankheit bei den Ergebnisorientierten Pflegetheorien, die Umgebung bei den Interaktionstheorien und den humanistischen Theorien.

Ein Pflegekonzept, ein Handlungsentwurf für die Pflege, ist vor allem für die praktische Durchführung formuliert. Die Grundlage kann eine Theorie (auch ein Pflegemodell) oder ein Leitbild sein, aus dem Pflegeverständnis und dem Leitbild werden Ziele entwickelt und in eine Planung von Pflegehandlungen und ihrer Organisation umgesetzt.


Das IPK betont die Interaktion (Biografiearbeit als Kommunikation und darauf basierende aktivierende Pflege) und die Umgebung (das System von sozialen, biologischen und ökonomischen Beziehungen). Als Konzept bietet es weitgehende Anleitungen (in den 6 Kursmodulen enthalten) und Formulare für die Planung.