Integratives Pflegekonzept PDF Drucken E-Mail

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Das integrative Pflegekonzept von Maria Riedl wurde aus der Praxis der Pflege und Betreuung von alten Menschen entwickelt. Es kann in der Familie, der Nachbarschaftshilfe, der Hauskrankenpflege, in den Heimen und in Krankenhäusern eingesetzt werden.
Konzepte und Modelle sind Grundlagen pflegerischen Handelns. 
Der dazu entwickelte Pflegeprozess berücksichtigt für die Diagnostik körperliche, psychische, soziale und biografische Gegebenheiten. Die Bezeichnung „integrativ“ (von lat. „integrare“) bedeutet „ganz machen, vervollständigen“. Durch den ganzheitlichen Pflegeprozess werden das fachpflegerische Handeln nachweisbar und viele Fragen für Pflegende beantwortet. 
Das Integrative Pflegekonzept ® von Maria Riedl, abgekürzt IPK, ist ein innovatives Werkzeug für die Kranken- und Altenpflege; es unterstützt vor allem die Betreuung von alten Menschen mit besonderen Bedürfnissen.

Das Integrative Pflegekonzept ® von Maria Riedl ist wissenschaftlich gut fundiert und sichert damit die klare Trennung von anderen Konzepten. Es ist als Internationale Marke IPK ® registriert, steht unter Offener Lizenz und wird über die AGPK unterrichtet. Das Symbol ist aus der Spirale des Heraklith abgeleitet.

Für den Integrativen Pflegeprozess sind Formulare zur Biografiearbeit, Erhebung und Diagnostik in den Büchern enthalten. Das Integrative Pflegekonzept ® von Maria Riedl ist eine eingetragene internationale Marke und enthält:
Biografische Reaktivierung,
Identitätsstärkende Pflege und den
Integrativen Pflegeprozess mit eigener Pflegedokumentation.
Die AGPK bietet eine Ausbildung im Integrativen Pflegekonzept an.

Die Firma Motus Software bietet mit “transdok” eine benutzerfreundliche und sehr modulare Lösung für die Arbeit am Computer an, in der die IPK-Diagnostik eingebaut ist. Auch die Firma gibodat hat die IPK-Diagnostik in ihr "CareCenter" eingearbeitet. Zwei weitere Softwarefirmen arbeiten derzeit an der Einarbeitung des IPK in ihre Software.

IPK-Konzeptarbeit von Maria Riedl


1986 – 1998: Aufbau einer reaktivierenden Pflege auf der Station Int. Parterre in St. Veit/Pg.
1992: Skripten für die Fortbildungen der AGPK
1994: Auszeichnung der Station Int. Parterre als „Modellstation für Reaktivierende Pflege“ durch das Land Salzburg
1998: Ausbau zum ganzheitlichen Pflegeprozess
1999: Frau Riedl arbeitet die psych. Elementarfunktionen in das Konzept ein.
2004: Frau Riedl ergänzt die wissenschaftliche Fundierung um ein zeitgemäßes ganzheitliches Menschenbild (Petzold), in dem das Biografiekonzept integriert und wissenschaftlich belegt ist.
2006: Veröffentlichung der Bücher zum Integrativen Pflegekonzept
2008: Band 4, Pflegediagnosen im IPK wird als gemeinsame Projektarbeit von vier Autorinnen veröffentlicht
2009: Maria Riedl wird Magistra der Pflegewissenschaften, für ihre Magisterarbeit interviewte sie dementierende Heimbewohner über ihr Erleben der kognitiven Beeinträchtigungen.