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Autorin: Maria Riedl
Das Sozialzentrum Pillerseetal in Fieberbrunn ist fertiggestellt, die Bewohner und die Mitarbeiter sind am 7. Oktober 2011 übersiedelt.

Rechtsträger ist der Gemeindeverband der Gemeinden: Fieberbrunn (Hauptträger), St. Ulrich, St. Jakob und Hochfilzen. Das Sozialzentrum hat das Ziel ein Haus der Begegnung zu sein. Im Haus untergebracht sind der Kindergarten, die Tagesbetreuung des Sozialsprengels für 12 Tagesgäste, eine Bibliothek und die Stillgruppe. Weiters ist das Haus für regelmäßige Vereinsaktivitäten geöffnet wie Tanzsport, Turnen, Yoga u. v. m.
 Die Küche im Heim kocht das Essen auf Rädern für die Pillerseegemeinden und für den Kindergarten. Das integrierte Cafe unmittelbar im Eingangsbereich ist der zentrale Treffpunkt für Besucher, Heimbewohner, Angehörige und alle, die einen gemütlichen Platz zum Verweilen suchen. Das Café wird von ehrenamtlichen Mitarbeitern betrieben.
Als Autorin des Integrativen Pflegekonzeptes wurde ich vom PDL Herbert Breitmayer geladen mit meinem Mann, am Tag der offenen Tür, am 20. November 2011, Gast zu sein. Gaby Krackl unsere Lehrerin begleitete uns. Ich möchte den Lesern unserer Zeitschrift Informationen über den Bereich Altenheim geben. An diesem Tag waren zahlreiche Besucher zu Gast, etwa 2250 Personen, laut Aussage von PDL Herbert Breitmayer. Wir konnten wir einen sehr informativen und netten Tag verbringen.

Das Altenheim bietet 78 alten Menschen Platz, den Lebensabend im Sozialzentrum zu leben. 2 Betten stehen zusätzlich für Kurzzeitpflege zur Verfügung. Das Heim ist unterteilt in 5 Wohnbereiche. Die Stationen sind benannt nach für die Bewohner bekannten Berge und Seen der Region: Station Wilder Kaiser für 20 Bewohner, Station Buchensteinwand für 22 Bewohner, Station Spielberg für 20 Bewohner und zwei Bereiche für dementiell veränderte Menschen: Hoamat Pillersee mit 9 Bewohnern und Hoamat Lauchsee mit 9 Bewohnern. Für 80 Heimbewohner wurden 26 Stellen für Pflege bewilligt.
Bemerkenswert im Haus ist, dass die Verbindung von einem modernen Haus, das durch helles Holz, viel Licht, moderne Möbel und großzügige Raumgestaltung sich sehr angenehm anfühlt, und die traditionelle Ausstattung für Demenzkranke bestens gelungen ist. Es gibt also nicht den Stil, der sich durch das Haus zieht, sondern den Stil, der den Bewohnern für ihr Alter oder für ihre Erkrankung gerecht wird.

Das für die zwei „Hoamatbereiche“ geltende Leitbild der Station möchten wir abdrucken. Für alle Leser zur Information: Der Bereich für demente Menschen wird von unserer Lehrerin Andrea Kranz geleitet. Ich wünsche dem Team viel Freude bei der Arbeit mit Menschen in diesem wunderschönen Haus!
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